Datenschutzerklärung

 

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

Horst Bubak
Kreckersweg 11
42929 Wermelskirchen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kindergartenleitung: Birgit Fischer
Link zum: Impressum

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

 

Hosting und E-Mail-Versand

 

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, E-Mail-Versand, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

 

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

 

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

Das Beobachtungsmodell in der Wunderwelt

– die „Erfahrungsorientierte Beobachtung und Begleitung von Kindern nach der Leuvener Engagiertheitsskala“

Kinder sind aktiv und lebendig. Sie drängen darauf, ihre Welt zu entdecken und fordern sich dabei oft bis an ihre eigenen Grenzen. Begeistert und völlig konzentriert sind sie „bei der Sache“ und strahlen, wenn ihnen wieder etwas Neues gelingt.

Nach dem erfahrungsorientierten Ansatz, wie er von Professor Ferre Laevers (Universität Leuven/Belgien) entwickelt wurde, ist das, was in einer solchen Intensität gelernt oder erfahren wird, fundamental und entwicklungsfördernd, ein „deep level learning“ findet statt. Für diesen Zustand intensiven Lernens verwenden wir im Rahmen unseres erfahrungsorientierten Beobachtungssystems den deutschen Ausdruck „Engagiertheit“.

Als weitere wesentliche Leitlinie der erfahrungsorientierten Begleitung unserer Kinder beziehen wir das „emotionale Wohlbefinden“ in unsere permanenten Beobachtungen mit ein. Dabei bedingen sich beide Variablen gegenseitig: nur in einer Umgebung, in der ein Kind sich wohlfühlt, ist es bereit und in der Lage, Anregungen aufzunehmen und zu erforschen und sich auf schwierige und herausfordernden Situationen „engagiert“ einzulassen.

Es ist dann an uns, die pädagogischen Fachkräfte, die Prozesse der Kinder zu beobachten, bewusst wahrzunehmen und das für die kindliche Entwicklung Wesentliche schriftlich zu fixieren. Der weitere und entscheidende Schritt ist dann die Auswertung der beobachteten kindlichen Prozesse. Wir ziehen entsprechende Schlüsse und entwickeln geeignete und kreative Möglichkeiten zum pädagogischen Handeln. (Vergl. „A process-oriented child monitoring system“, deutsche Ausgabe des Berufskollegs d. Kreises Heinsberg in Erkelenz)

Dokumentations-Mappe und die „Lerngeschichten“

Was ist das? „Lerngeschichten“? – Nach unserem Verständnis steht der Begriff „Lerngeschichten“ für Zustände, Situationen, in denen sich Kinder mit einem hohen Maß Engagiertheit einer Sache (Thema, Tätigkeit, Spiel- u. Beschäftigungssituation) widmen, so zu sagen mit „Haut und Haar“ dabei sind, sich mitreißen lassen, sich selbst fordern oder mit Eifer fordern lassen.

Also „Lerngeschichten“ schreiben unsere Wunderwelt-Kinder ständig und es ist an uns, Begleitungmöglichst viele Lern-geschichten zu initiieren, ausreichend Raum dafür zu schaffen und Lust auf viele weitere Bildungsbereiche zu machen sowie so viele wie möglich davon aufzufangen und zusammen mit den Kindern zu dokumentieren.

Dafür steht einem jeden Kind neben seiner großen Bildermappe auch ein großer Aktenordner zur Verfügung. Die dokumentierten „Lerngeschichten“ – Bilder, Fotos, Zitate, kurze Inhaltsangaben, kleine Berichte, Projektzusammenfassungen, Versuchsanordnungen u.v.m. – werden dann von den Kindern (z.T. mit Unterstützung) dem jeweiligen Bildungsbereich entsprechend abgeheftet.

Das Laminieren, Lochen, Abheften und Einsortieren erledigen schon unsere Kleinsten mit äußerster Sorgfalt und Geschick. Diese Lerngeschichten-Ordner gehören zu unserer erfahrungsorientierten Beobachtung und sind ein wesentlicher Teil des gesamten Dokumentationssystems in unserer „Wunderwelt“.

Grundsatzaussagen des Deutschen Roten Kreuzes

Zunächst sei der Leitsatz des Deutschen Roten Kreuzes angeführt, der das Breite Spektrum der Aufgaben des Roten Kreuzes auf nationaler und internationaler Ebene wiedergibt (verabschiedet durch das Präsidium und den Präsidialrat des DRK im Sept. 1995):

„Wir vom Roten Kreuz sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der Internationalen Rotkreuz- und Halbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.“

Die folgenden sieben Grundsatzaussagen des DRK sind im Rahmen dieser Kindergarten-Konzep-tion ausschließlich auf die pädagogisch praktische Erziehungs- und Bildungsarbeit bezogen.

Menschlichkeit

Jedes Kind ist vom Beginn seines Lebens eine Persönlichkeit, die zu achten und wertzuschätzen ist. Die Menschenwürde des Kindes hat den gleichen Stellenwert wie die eines Erwachsenen. Für die Praxis bedeutet dies Konzentration auf die Stärken von Kindern, d.h. Begleitung der einzelnen Entwicklungsschritte, Öffnen von Erfahrungsräumen sowie Unterstützung der Kinder in ihrem Streben nach Kompetenzerweiterung.

Zudem beinhaltet der Grundsatz „Menschlichkeit“ die Entwicklung von Sozialverhalten, die Achtung und Wertschätzung anderer Menschen und Gruppenmitglieder sowie die Befähigung zum Aufbau freundschaftlicher Beziehungen.

Unparteilichkeit

Dahinter steht die Forderung nach Gestaltung eines Miteinanders und Zusammenlebens, das auf gegenseitiger Akzeptanz von individuellen und gruppenspezifischen Unterschieden beruht, die sich z.B. ergeben aus Nationalität, Staatsangehörigkeit, Religion, sozialer Stellung, aus individuellen körperlichen und/oder geistigen Eigenarten und Fähigkeiten der Kinder.

Neutralität

Die Einnahme einer neutralen Position ermöglicht es, Vertrauen zu bilden und Konfliktlösungen zu entwickeln. Eine neutrale Haltung lässt eine bewertungsfreie Beobachtung von Verhalten zu, lässt Zusammenhänge und Beweggründe verstehen.

Unabhängigkeit

In diesem Kontext bezieht sich der Grundsatz “Unabhängigkeit“ in erster Linie auf die Träger von Tageseinrichtungen. Diese sollen sich die notwendige Eigenständigkeit bewahren, um den Rotkreuz-Grundsätzen entsprechende Erziehungs- und Bildungsarbeit gewährleisten zu können.

Freiwilligkeit

Dies entspricht zum einen einer Grundhaltung, sich aus freiem Willen für andere einzusetzen, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Zum anderen bezieht sich dieser Grundsatz auf die Haltung, Willensäußerungen von Kindern, Eltern, KollegInnen u.a. als frei gegeben zu akzeptieren und zu fördern.

Einheit

Hier wird die Einheitlichkeit der Zielsetzung definiert. Für den gesamten Rotkreuz-Bereich bedeutet dies ein konstruktives Miteinander unter der gemeinsamen Idee der humanitären Tätigkeit. Dies schafft Voraussetzungen für die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Diensten und Gruppen innerhalb des DRK, aber auch für die Kooperation mit Organisationen und Personen außerhalb des DRK.

Universalität

In diesem Grundsatz ist die Identifikation mit dem Ganzen der Rotkreuz-Arbeit angesprochen. Für das pädagogische Personal bedeutet das, sich darüber bewusst zu werden, dass DRK -Kindertageseinrichtungen ideell und aktiv in eine weltumfassende Institution eingebunden sind. Desweiteren bedeutet dies für den einzelnen, sich für Lebensbedingungen anderer Menschen, anderer Kulturen und Gesellschaften zu interessieren und ihnen mit Offenheit und Hilfsbereitschaft zu begegnen. (Auszug aus: Arbeitshilfe „Die Bedeutung der Rotkreuz-Grundsätze für die pädagogische Arbeit in den DRK-Kindertageseinrichtungen“ )

Bildungsbereich Vorurteilsbewusste / Interkulturelle Entwicklungsbegleitung

Bildungsbegründung:

Die Vielfalt der Lebensentwürfe von Familien, die geprägt sind von kulturellen Einflüssen, aber auch durch ihre sozialen Bedingungen, bietet große Chancen für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Hier treffen viele Kinder zusammen, die auf Grund ihrer körperlichen und geistigen Verfassung, aber auch durch unterschiedliche Familienkulturen individuelle Bedingungen mitbringen. Diese müssen in der jeweiligen Kindergruppe und im ganzen Haus zusammengeführt werden.

Situationen und Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen finden täglich und selbstverständlich statt. Dabei werden die persönlichen Bedingungen der Kinder deutlich - seien sie in Körper, Geist und Seele, aufgrund ihrer kulturellen Geschichte oder ihrer sozialen Situation verschieden. Es gehört zu der Aufgabe unseres Teams, dieses Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Beteiligten aktiv zu unterstützen, die Arbeit auf den Gemeinsamkeiten, die alle unsere Kinder mitbringen, aufzubauen und als grundlegendes Lernkonzept zu praktizieren.

Aufgeschlossenheit gegenüber Lebenssituationen anderer Menschen, die von der sie umgebenden Mehrheit als „außerhalb der Norm stehend“ empfunden werden (z.B. Kinder, die fremdländisch aussehen, Kinder mit Behinderungen, Kinder aus einen stark abweichenden sozialen Milieu), und das damit verbundene Selbstbewusstsein sind Kompetenzen, die in unserem Land und im internationalen Kontext immer wichtiger werden.

Für Kinder mit Migrationshintergrund gehört der Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Milieus zum Alltag. Jedoch müssen sich alle Kinder in unserem Land zunehmend in einer sozial und kulturell pluralen Gesellschaft bewegen. Sie benötigen ein Umfeld, das ihnen einen selbstbewussten und selbstverständlichen Umgang mit der Vielfalt der Lebensentwürfe und der Lebensbedingungen ermöglicht. Sie müssen bildungsbereit und bereit zur Integration sein.

Bildungsziel:

Alle Kinder – egal aus welchem Herkunftsland, aus welchem sozialen Umfeld, mit welchen körperlich-geistigen Bedingungen – sind in das Alltagsgeschehen der „Wunderwelt“ integriert. Den Kindern und den MitarbeiterInnen (den Eltern) sind die Gemeinsamkeiten all dieser Kinder vertraut. Wir erleben die Ähnlichkeiten in Empfindungen, Wünschen, Zielen und körperlichen Bedingungen. Kulturelle und soziale Einstellungen der Familien finden in unserer pädagogischen Arbeit Berücksichtigung, ohne Klischees zu verfestigen.

Die Akzeptanz anderer Lebensentwürfe, anderer individueller Bedingungen, des interkulturellen Lebens und der Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen sind für die Kinder – und für die erwachsenen Bezugspersonen (PädagogInnen und Eltern) – eine Selbstverständlichkeit. Wir verhalten uns gegenüber allen Menschen, welche die Wunderwelt besuchen, annehmend und respektvoll.

Insbesondere erkennen wir die Lebensbewältigungsstrategien, die kulturellen und religiösen Bindungen und die Zwei- oder Mehrsprachigkeiten als Kompetenz der Kinder bzw. der Familien an. Die Kinder erleben einen selbstverständlichen Austausch zwischen den Kulturen, einen selbstbewussten und angstfreien Umgang mit der Vielfalt von Sprachen und ein gleichberechtigtes Zusammenleben.

Vorurteilsbewusste / Interkulturelle Entwicklungsbegleitung in der „Wunderwelt“:

Für die Kinder mit Migrationshintergrund heißt das:

  • Die jeweils vertretenen Kulturen und Sprachen sind in unserem gesamten Haus sichtbar, hörbar und erlebbar, z.B. werden an unserer Eingangtür alle möglichen Nationen in ihrer Sprache willkommen geheißen.
  • Wir informieren für alle gut sichtbar über Feste und Feiertage der unterschiedlichen Kulturen und greifen dies auch in der Fest- und Feiergestaltung mit den Kindern und deren Familien auf.
  • Wir stellen häufig mit allen Kindern fest, welche Vorlieben und Gemeinsamkeiten sie haben. Kinder verstehen, dass die meisten Wünsche, Meinungen, Bedürfnisse bei allen Kindern gleich sind. Nur selten werden Unterschiede und Besonderheiten herausgestellt.
  • In den Gruppenräumen werden bei Bedarf Ausstattungsgegenstände (z.B. Bilder, Geschirr, Tücher) und einige typische Einrichtungsgegenstände (z.B. Sitzgelegenheiten), die in den jeweiligen Kulturkreisen der Familien gebräuchlich sind, integriert. Dabei geht es nicht um bloße Dekoration, sondern um den täglichen Gebrauch der Gegenstände und damit um das Ernstnehmen der Kinder mit ihrem spezifischen kulturellen Hintergrund.

Für den Bereich Sprache bedeutet dies:

  • Sprachanregende Aktivitäten haben im Alltag einen hohen Stellenwert. Diese werden wöchentlich – für alle Kinder – angeboten ( „English for kids“, Spiele mit Sprache, u.a.)
  • Das Sprachverhalten und die Sprachentwicklung von allen Kindern in der Gruppe werden gezielt beobachtet und dokumentiert. Die Kinder werden also in ihrer Entwicklung systematisch begleitet.
  • Die Deutschkenntnisse von Kindern mit nicht deutscher Familiensprache werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst, um auch in diesem Bereich die Entwicklung des Kindes zu dokumentieren und um es entsprechend zu unterstützen.
  • Die sprachliche Umwelt des Kindes in der Familie wird von uns im vertrauensvollen Gespräch mit den Eltern festgestellt und für uns dokumentiert. (Welche Sprache spricht der Vater/die Mutter mit dem Kind? Was sprechen die Geschwister – falls vorhanden – untereinander?)
  • Das vorhandene Sprachförderkonzept wird mit allen Eltern der Einrichtung thematisiert. Das heißt, dass die pädagog. Fachkraft verdeutlicht, welchen Stellenwert die Erstsprache für die Entwicklung der Zweitsprache „Deutsch“ hat, wie die Eltern die Sprachentwicklung ihres Kindes fördern können und wie auch die Eltern in die Themen der Kinder miteinbezogen werden können (z.B. Kennenlernen von Sprach- und Fingerspielen, bzw. Reime und Lieder aus den in der Kindergruppe vertretenen Kulturen.)
  • Die Eltern und andere Familienmitglieder, die aus anderen Herkunftsländern stammen, oder sonstige Erwachsene, die die Familiensprachen unserer Kinder beherrschen, werden regelmäßig und ausdrücklich bei der Gestaltung des pädagogischen Angebots in der Einrichtung aktiv mit einbezogen (vom Lied über eine Erzählung bis hin zum mehrsprachigen Theaterstück, wenn es darum geht, die jeweiligen Sprachgruppen mit einzubinden). (siehe auch Bildungsbereich „Sprache“)

Für Kinder, deren soziale Bedingungen unter denen der Mehrheit der Besucher/innen unseres Hauses liegen, heißt das:

  • Die Kinder haben Zugang zu allen Aktivitäten und Angeboten unseres Hauses, ohne dafür zusätzlich zahlen zu müssen.
  • Sie haben Zugang zu allen Bildungsangeboten entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten.
  • Auch für diese Kinder gilt, dass wir bei ihren Stärken ansetzen. Vermeintliches Fehlverhalten der Kinder kann immer auch eine persönliche Stärke / Lebensbewältigungsstrategie des Kindes sein, die wir in die Arbeit konstruktiv einbeziehen können.
  • In altersgemischten Gruppen und in Gruppen, die auch im Stand ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten gemischt sind, kann jedes Kind, ohne Bloßstellung und ohne sich schämen zu müssen, unbefangen mitmachen. Wir vermeiden Bloßstellungen und negative Bewertungen, letztere insbesondere, wenn andere Kinder zuhören können. Die Kinder erhalten sehr oft unsere positive Bestätigung.
  • Wir stellen häufig mit allen Kindern fest, welche Vorlieben und Gemeinsamkeiten sie haben. Kinder verstehen, dass die meisten Wünsche, Meinungen, Bedürfnisse bei allen Kindern gleich sind.
  • Die Kinder erhalten häufig die Möglichkeit Erfolge zu haben und zu präsentieren, so dass viele andere sie auch wahrnehmen.

Wir Menschen sind Engel mit nur einem Flügel. Um Fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

Ein Kind hat hundert...

Hundert

Ein Kind 
hat hundert Möglichkeiten.
Ein Kind
hat hundert Sprachen,
hundert Hände,
hundert Gedanken.
Es besitzt
hundert Weisen zu denken,
hundert Weisen zu spielen,
hundert Weisen zu sprechen.
Hundert, immer hundert Weisen
zu hören,
zu staunen,
zu lieben.
Hundert Möglichkeiten
zum Singen ,
zum Verstehen.
Hundert Welten zu erfinden,
hundert Welten zu träumen.
Ein Kind hat hundert Sprachen,
aber neunundneunzig
werden ihm geraubt.
Die Schule und die Kultur
trennen ihm den Geist vom Leib.
Ihm wird vorgeschrieben:
Ohne Hände zu denken,
ohne Kopf zu handeln;
nur zu hören,
nicht zu sprechen,
ohne Phantasie zu verstehen.
Nur an Ostern und Weihnachten
zu staunen und zu lieben.
Die immer schon bestehende Welt
zu entdecken.
Von den ehemaligen
hundert Welten
werden neunundneunzig weggenommen.
Ihm wird vorgeschrieben:
Dass Spiel und Arbeit,
Wirklichkeit und Phantasie,
Wissenschaft und Vorstellungskraft,
Himmel und Erde,
Vernunft und Träume
Dinge sind, die nicht zusammenpassen.
Ihm wird also gesagt,
dass es die Zahl hundert
nicht gibt. Ein Kind aber sagt:
„Und es gibt sie doch.“

Loris Malaguzzi

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